Woche 8

28Aug2014

Dies ist dann also mein letzter Blogeintrag...

 

 

Zuerst wie gewohnt meine Arbeitswoche.

 

Da dies meine letzte Woche war und ich dank meines Fleiß an den vergangenen Wochenenden 2Tage rausgearbeitet habe, ging ich diese Woche nur von Montag bis Mittwoch arbeiten.

Nun hieß es also die letzten 2 Tage mit dem besten Chef der Welt zu verbingen. Hierfür hatte ich Montag und Mittwoch geplant. Also würde mein letzter Arbeitstag auch gleichzeitig mein letzter Tag mit dem Council und meinem Superchef sein.

 

Am Montag wurde ich am Morgen von meinem Chef Zuhause abgeholt.

Dann gingen wir zuerst einen unserer so geliebten Kaffees trinken. Dies ist für mich schon so normal geworden... Kaffee am Meer, mit Sonne und einem traumhaften Strandblick... das wird mir ganz schön fehlen...denn so einen Start in den Tag werde ich in Berlin nicht mehr haben.

Mein Chef ließ es sich natürlich nicht nehmen, mir "mehr als nötig unter die Nase zu reiben", dass dies mein vorletzter Arbeitstag mit ihm ist. Schwer vorstellbar, aber wahr!

Im Anschluss überprüften wir dann den Abtransport der aufgestellten Ausstellungsstücke der letzten Events auf der Veranstaltungsfläche für den Carnivals Day.

Im Anschluss trafen wir uns noch mit einem Geschäftspartner, um zu erfragen ob alles für den Mittwoch (Weymouth Carnival) in Sach und Tüten ist. Natürlich war es das auch.

Also ging es nun ab ins Büro. Hier überprüfte ich ob ich alle benötigten Unterlagen für mein Stipendium wirklich vollständig und korrekt zusammengestellt hatte. Auch dies war zum Glück der Fall.

Ich erstellte noch E-Mails, Parktickets, diverse andere Unterlagen und Programmabläufe für den Mittwoch.

Nachdem alle Unterlagen ausreichend überprüft und für gut befunden wurden, ging es dann weiter zu den nächsten Außenterminen.

Dies sieht vielleicht nicht nach viel aus, aber mein ganzer Arbeitstag war dadurch ordentlich ausgefüllt.

Abschließend gab es dann zum Feierabend noch ein Käffchen und für ihn die Gelegenheit mich wieder auf meine ablaufende Zeit hier in Weymouth hinzuweisen.....

 

 

Dienstag hieß es dann letzter Arbeitstag mit der Gastfamilienvermittlung... wie ich Abschiede hasse... Meine Chefin würde ich nämlich an diesem Tag das letzte Mal sehen...

Auch hier habe ich nochmals alle meine benötigten Unterlagen für das Stipendium überprüft und auch hier war zum Glück alles bestens.

Anschließend habe ich dann das Ablagesystem in Ihrem Schrank umstrukturiert, sodass alles wohl geordnet und vollständig von mir hinterlassen wird.

Ebenso habe ich alle von mir erstellten Dokumente, Dateien und Ordner auf ihr System übertragen und im Anschluss alles Doppelte oder Überflüssige gelöscht. Also war nun auch das Computersystem auf aktuellem Stand.

Ein letztes Mal habe ich Zahlungen angewiesen und dann hieß es auch Feierabend.

Da es mein letzter Tag war, hat Sie mich nach Hause gefahren und dann kam der Abschied.

Sie hat sich ausgiebig bei mir bedankt, mich herzlich umarmt und mir ein Abschiedsgeschenk überreicht... damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet...

Iwie konnten wir uns nicht richtig trennen und haben noch eine Weile gequatscht... doch iwann ist es nun mal soweit.

Also ein letztes Mal gedrückt und dann fuhr sie davon.

An sie werde ich mich immer mit einem Schmunzeln erinnern!

 

 

Und dann kam der Mittwoch... nun konnte ich den Gedanken an meinen letzten Arbeitstag wirklich nicht mehr wegschieben...

Aber es gibt wohl kein besseres Ende als den Weymouth Carnival!!!

Die ganze Strandpromenade war voll mit diversen Ständen. Karussels, andere Fahrgeschäfte, Losbuden, Taschenstände, Kleidungsstände, Dekostände, Essensstände und und und... einfach toll.

Diesmal trafen wir uns am Beach Office. Denn hier würde heute unser Arbeitplatz sein. Es wurde ein Container über 2Etagen aufgebaut, der oben rundum verglast war. Also ein super Standort für uns. Nachdem wir diesen kurz inspezierten und für mehr als gut befanden, machten wir uns auf den Weg zu unserem letzten gemeinsamen Kaffee. Sommer, Sonne, Strand und Meer trifft es hier genau.

Dann hieß es wieder ran an die Arbeit und auf zur Krönung der Carnival Queen. Hier traf ich die Bürgermeisterin und ihren Mann, sowie viele Journalisten, Fernsehreporter und natürlich die QUEENS...

Alles sehr schön gemacht. Die amtierende Königin übergibt der künftigen die Krone, nachdem sie über ihr Jahr als Queen berichtet hat. Zudem gibt es noch 2 weitere QUEENS- eine Teenager Queen und eine noch jüngere. Diese werden auch gekrönt. Die ganze Prozedur findet auf dem Balkon eines schönen Hotels statt, der zur Strandpromenade ausgerichtet ist. Davor hatten sich Presse, Fernsehen und Bürger versammelt um der Krönung beizuwohnen.

Den Vorschlag, dass ich die Carnival Queen im nächsten Jahr werden soll habe ich dann trotzdem abgelehnt. Verrückt sind sie !!!

 

   

 

 

Dann hieß es ein paar Fotos einfangen. Also machten wir uns auf den Weg zum nächsten Programmpunkt: Pressetermin anlässlich des Weymouth Carnival. Hier hilten verschiedene Personen Reden und luden im Anschluss zu einer Führung über die Veranstaltungsfläche ein. Wir gingen jedoch alleine auf Tour.

Wie gesagt, es mussten ja Bilder eingefangen werden. Zuerst besichtigten wir den Ausstellungsraum der das Thema des 1. Weltkriegs beinhaltete. Dieses historische Ereignis scheint den Engländern noch immer sehr nahe zu gehen. Ist ja auch verständlich...

Hier konnten die Besucher und Interessierten Uniformen und Kriegsutensilien besichtigen und anprobieren, Morsegeräte ausprobieren, Berichte schauen und und und...

Nachdem wir hier mehr als genug Fotos erhascht hatten, verließen wir diesen Veranstaltungsort und gingen wieder auf die äußere Veranstaltungsfläche. Hier traf ich auch meine Freunde der RAF wieder, die auch diesmal die RAF repräsentierten. Da ich aber noch zu arbeiten hatte und sie auch, verabredeten wir uns für später.

Nun fuhren wir nocheinmal kurz ins Büro um die ersten ergatterten Bilder wieder auf den Facebook-& Twitterplattformen zu posten.

Nun hatte ich also die Gelegenheit mein kleines Dankeschön zu überreichen. Denn ohne das Praktikum beim Council hätte ich wahrscheinlich nie so viele nette Leute kennengelernt und mit Sicherheit nie so eine tolle Zeit gehabt. - I CAN'T THANK YOU ENOUGH!!!

Im Anschluss ging es zurück zum Weymouth Carnival.

Hier war es dann für meinen Chef an der Zeit die Moderation im "Container" anzutreten. Da er ein Meister der Moderation ist, konnte ich meine Pause antreten. Ich schlenderte also entlang der Strandpromenade und genoss meine letzte Pause.

Danach ging ich zum Container zurück und wir führten noch einige Interviews mit diversen Sponsoren sowie der Bürgermeisterin und Carnival Queen durch.

Später kam es dann zu einem der Programmpunkte, auf den viele der Besucher bereits stundenlang gewartet hatten...die Flugshow der Red Arrows...seht selbst...

Nach weiteren Interviews hies es dann für mich ein letztes Mal "Feierabend".

Und dann kam der Knaller... das Abschiedsgeschenk... ich war ja eh schon emotional, weil es mein letzter Tag mit dem Council war, aber als ich dann mein Geschenk bekam war es ganz vorbei...

Erstens weil ich nicht damit gerechnet hatte und zweitens weil es so toll ist.

 

Ich verabredete mich für das Feuerwerk, das später stattfinden sollte, mit meinem Chef und traf mich dann erstmal mit meinen Freunden der RAF. (Dazu aber an späterere Stelle).

Später ging ich dann gemeinsam mit 2 RAF-Leuten zurück zum Container und somit zurück zu meinem Chef. Hier erfolgten erneut Interviews mit der Bürgermeisterin und zudem der RAF und dann war es soweit....wir zählten von 10 runter und das Feuerwerk begann. Dies war das beste Ende, das ich mir für meinen letzten Arbeitstag vorstellen kann.

Danach hieß es dann wirklich Abschied nehmen. Ihr könnt euch vorstellen, dass mir das nicht leicht fiel...

Aber wie gesagt...besser hätte es nicht enden können!!!

 

Dies war also mein letzter Arbeitstag.

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Einen Teil meines Freizeitprogramms meiner letzten Woche konntet ihr ja bereits lesen.

Aber das war natürlich nicht alles.

Am Montag ging ich Abends auf eine Familienfeier, auf der ich noch mehr Familienmitglieder kennenlernte. Ich genieße diese Zeit mit meiner Gastmutter und ihrer mir so ans Herz gewachsenen Familie so sehr. Ich weiß nicht, wie mein Praktikum ohne sie, ihre Familie sowie Freunde verlaufen wäre. Auch dieser Abend war mal wieder mehr als amüsant und für mich unvergesslich.

Auch Dienstag zog es uns nach meiner Arbeit zu einem weiteren Familienabend. Hier plauderten wir wieder stundenlang, lachten und tranken natürlich Tee. Zudem versuchte ich mich im basteln der derzeit angesagten Gummiarmbänder...aber nur mit mittelmäßigem Erfolg. Zum Glück hatte ich ja meine kleinen Freunde, die mir gleich 2 bastelten. Diese Familie ist einfach toll!!!

 

Nun wie versprochen zum Mittwoch...

Es zog uns mal wieder in das Restaurant in dem wir vor ein paar Wochen bereits waren. Hier lernte ich weitere RAF-Leute kennen. Alle rundum super freundlich und liebenswert.

Nachdem wir unser Essen verspeist hatten, das von aufregenden Erzählungen durchzogen war, hieß es wie ihr oben lesen konntet erstmal zurück zum COUNTDOWN!!!

Im Anschluss zog ich dann in eine der Bars in Weymouth. Hier verbrachte ich einen tollen Abend mit meinen RAF-Freunden, die ich so schnell wohl nicht wiedersehen werde.

Ebenso traf ich auch auf andere Leute, die mir meine Zeit in Weymouth so wunderschön gemacht haben.

Es war ein rundum grelungener Abend.

Danke an euch!!!

 

Und dann kam der DONNERSTAG... ein besonderer Tag, weil mich mein Freund nach 8 Wochen besuchen kam... 8 Wochen sind eine wirklich lange Zeit und für ihn war es nicht einfach... umso dankbarer bin ich, dass er mich trotzdem diese Erfahrung machen ließ... ♥♥♥

Wir verbrachten also gemeinsam meine 2 letzten Tage in Weymouth gemeinsam.

Ich zeigt ihm, was mich an diesem Ort in nur 8 Wochen so fasziniert und verzaubert hat. Er lernte meine Gastmutti, die anderen Gastkinder sowie ein paar Familienmitglieder und Freunde kennen. Ebenso meine Lieblingsorte und Kaffees sowie den Strand.

Fretag Abend gingen wir dann zum Abschiedsessen mit meiner Gastmutti. Hier kam ich endlich in den Genuß der legendären "FISH and CHIPS"... einfach himmlisch lecker.

Den Gedanken, dass dies mein Abschiedsessen war, verdrängten meine Gastmutti und ich einfach... wir wussten wie schwer uns dieser fallen würde...

 

Im Anschluss daran ging es noch in einen Pub...wie ich diese liebe...viele Menschen, gute Drinks und gelassene Stimmung... ein Muss!!! Hier verbrachten wir also meinen letzten Abend...natürlich mit meiner geliebten Gastmutti und einem Teil ihrer Familie... wirklich schön...

 

Als wir dann spät nachts zu Hause eintrafen nahmen wir unseren letzten Drink und es war an der Zeit ihr mein Dankeschön zu überreichen. Ich kann ihr gar nicht zurückgeben, was sie für mich getan hat...aber trotzdem wollte ich etwas hinterlassen, dass ihr Freude macht und sie an unsere Zeit erinnert. Ich denke, das habe ich geschafft.

Nach der letzten Tasse Tee, wie jeden Abend, und unseren üblichen und für mich so liebgewonnenen Gesprächen, gingen wir dann müde und glücklich ins Bett.

 

Leider hat auch die schönste Zeit mal ein Ende.... dieses kam am Samstagmorgen...

Ich bin schon mit einem dicken Kloß im Hals aufgewacht...denn nun war der Tag eingetreten, den ich die ganze Zeit erfolgreich verdrängt hatte - der Tag des endgültigen Abschieds von meiner Gastmutti und Weymouth. Alle Erfahrungen, Erlebnisse und Abenteuer die ich hier erlebt habe, alle Menschen und Orte, die ich hier in mein Herz geschlossen habe, musste ich nun zurücklassen...

Ich hätte bevor ich mein Praktikum angetreten habe nie gedacht, dass ich hier so eine tolle Zeit verbringen würde....

Nachdem die Koffer gepackt waren und mein Zimmer leer, fuhren wir ein letztes Mal an meinen Lieblingsplatz am Strand, an dem ich zahlreiche Stunden mit meiner Gastmutti verbracht hatte.

Einen besseren Abschied von ihr hätte es nicht gegeben!!!

Ich atmete ein letztes Mal meine geliebte Meeresluft ein, saugte die Geräuschkulisse auf und speicherte diesen Augenblick tief in mir!!!

 

Dann hieß es zurück nach Hause, Koffer ins Auto laden und ab zum Bahnhof.

Und dann war der Zeitpunkt des Abschieds da... ich verabschiedete mich mehrfach von meiner Gastmutti, natürlich mit zahlreichen Tränen und dem Versprechen nächsten Sommer wiederzukommen.

Dann fuhr der Zug los und meine Gastmutti blieb allein in Weymouth zurück...

 

Die zahlreichen Heulanfälle könnt ihr euch ohne meine ausführlichen Erläuterungen ausmalen...

 

Die Zugfahrt dauerte ein paar Stunden und endete in London...

Hier blieben wir bis Sonntag... leider gefiel uns London nicht sonderlich... alles ist meiner Meinung nach viel zu laut, zu voll und zu dreckig. Also das komplette Kontrastprogramm zu meinem geliebten Weymouth... Wir waren schockiert!!!

Trotzdem versuchten wir das Beste daraus zu machen und verbrachten unsere Zeit außerhalb unseres Hotels...das war übrigens wirklich gut...

Wir liefen entlang der Themse vorbei an den zahlreichen Sehenswürdigkeiten Londons und fanden zum Glück einen halbwegs idyllischen Ort...

   

                        

Nachts gefällt mir London wesentlich besser... weniger Verkehr, Menschen und besser zu ertragen...

Wer es lieber ruhig, sauber und idyllisch mag sollte London meiden und lieber nach Weymouth fahren!!!

 

Am frühen Abend machten wir uns dann auf den Weg zum Flughafen London Heathrow... Die U-Bahn war natürlich mehr als überfüllt, aber einmal kann man das schon ertragen...

Am Flughafen angekommen hatte uns das Glück, das mich die ganze Zeit in Weymouth begleitet hatte, leider verlassen.

Der Flug hatte mal wieder Verspätung... 20 Uhr sollten wir eigentlich bereits in der Luft sein... tatsächlich erfuhren wir aber erst 20:30 Uhr das Gate an dem unser Flieger wartete...da es dann natürlich auch noch das am weitesten entfernte Gate war, hieß es nach stundenlangem Warten Sprint zum Gate...

In der Sicherheitskontrolle das nächste Ding, der Rucksack meines Freundes war anscheinend mehr als interessant... weitere Minuten vergingen... meine Laune sank und sank... bis wir dann endlich im Flieger saßen... mit über einer Stunde Verspätung hob unser Flugzeug dann endlich ab...

Blöd nur, wenn am Flughafen keiner mehr auf einen geplanten Flieger wartet... Das Flughafenpersonal wurde bereits fast vollständig nach Hause geschickt, sodass auch keine Busfahrer dort waren um uns zum Terminal zu bringen...also weitere mehr als 30 min im Flieger verbringen, in dem es mit gefühlten 500 Personen an Bord tierisch stickig wird...

Die Lösung hieß dann, dass uns ein Zugfahrzeug im Flugzeug zum Terminal zieht... Auch der Pilot war über all dies fassungslos.

Die Gepäckrückgabe erfolte zum Glück problemlos... meine Schwester nahm uns in Empfang...natürlich mit dicker Umarmung und Willkommensluftballon...Du bist toll!!!♥

Blöd war dann nur, dass wir den Flughafen nicht verlassen konnten, denn alle nahezu alle Türen, die zu unserem Parkplatz führten waren verschlossen... wie können wir uns auch erlauben so spät zu landen...

 

Dies war also das Ende meines 8wöchigen Praktikums.

Meine Erwartungen wurden 1.000.000-fach übertroffen... Ich würde sagen ich habe den Jackpot gewonnen... Mein Englisch ist nun um einiges besser, ich habe diverse Berufserfahrungen gesammelt, bin noch selbstständiger geworden, weiß nun, dass ich auch im Ausland ein traumhaftes Leben führen kann ohne Scheu vor der anderen Sprache haben zu müssen, habe viele tolle Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen und ein Zuhause in den UK gefunden.

Diese 8 Wochen haben mich verändert...ich bin zwar noch die "alte" Jasmin, aber ich habe viele meiner Ansichten geändert. Ich weiß mein Leben in Deutschland zu schätzen und werde versuchen dieses mit Hilfe meiener gesammelten Erfahrungen noch schöner zu gestalten.

 

Solltet ihr die Chance haben auch ein Praktikum im Ausland machen zu dürfen, dann kann ich nur sagen zögert nicht lange und rein ins Abenteuer!!!

 

Für mich ist diese Zeit unvergesslich♥

Vielen Dank an alle die mich unterstützt haben, die mir diese Chance ermöglicht haben und natürlich an alle die mir diese 8 Wochen so unvergesslich gemacht haben!!!♥

Woche 7

21Aug2014

Dies ist der vorletzte Eintrag den ich verfassen werde.... und das ist ein wirklich komisches Gefühl... bald muss ich alles zurück lassen, was mir hier so ans Herz gewachsen ist... es ist so als wäre ich schon immer hier gewesen...Echt komisch!!!

 

Montag und Dienstag habe ich mit dem Council verbracht... mit meinem Super-BOSS

Wie auch in den letzten Wochen standen hier wieder zahlreiche Treffen mit diversen Veranstaltern der Events an, die in den nächsten Wochen und Monaten stattfinden.

Also wieder alle Programmabläufe durchsprechen, Änderungen und Absprachen notieren und später alles im Büro in Schriftform festhalten. Ebenso habe ich wieder diverse Dokumente, Parktickets und Hinweisschilder überarbeitet bzw.erstellt, alles vervielfältigt, versandt oder persönlich überliefert.

Mein letzter Arbeitstag (der 20.8.= Carnival and Firework) rückt immer näher, also hieß es auch hier die finalen Vorbereitungen zu treffen und ein letztes Mal alles zu überprüfen.

 

Im Anschluss an meinen Arbeitstag bin ich dann mit meinem Chef in diesen tollen Park gegangen... etwas außerhalb des Stadtzentrums und unglaublich schön.

 

Mittwoch, Donnerstag und Freitag hieß es dann wieder an die Arbeit mit der Homestay Company.

Hier warteten wieder zahlreiche Unterlagen auf mich, die abgearbeitet werden wollten. Ich habe die Feedbackbögen der Gastschüler eingepflegt und anschließend das Ranking überarbeitet, die Zahlungen an die Gastfamilien angewiesen, die Kundenbestandsliste überarbeitet, E-Mails versandt, das System (auf dem Computer als auch in den Ordnern im Schrank) auf überflüssige Unterlagen/Dokumente untersucht und ausgemistet. Dies war alles sehr zeitaufwendig. Aber was muss, das muss!!!

 

Am Wochenende habe ich mich dann mit Freunden meiner Gastmutter und nun auch meinen getroffen um gemeinsam ein letztes Abschiedsmahl zu genießen.

Ebenso bin ich mit einem Freund nochmal nach Portland gefahren, habe mir mit ihm die besten Plätze angeschaut, Cream Tea genascht, natürlich Tee getrunken und den letzten gemeinsamen Tag zusammen ausklingen gelassen.

P.s. :Da sind tatsächlich welche von den Klippen gesprungen

Ich habe mich nicht getraut. Gebrochene Knochen in der letzten Woche brauche ich nicht wirklich

 

Die restliche Zeit meines Wochenendes habe ich mit meiner Gastmutter verbracht. Strand, Meer sowie zahlreiche Tees inbegriffen.

 Ihr wisst gar nicht wie sehr mir das alles fehlen wird.

 

Bald folgt dann mein letzter Bericht...

Dieser wird nochmal sehr ausführlich...!!!

Bis dahin.

 

 

 

Woche 6

12Aug2014

So schnell liest man sich wieder...

Auch Woche 6 verging mal wieder viel zu schnell...

Diese Woche habe ich Montag und Dienstag mit meinem Lieblingskollegen vom Council verbracht. Ich glaube ich habe tatsächlich vergessen zu erwähnen wie toll mein Chef ist. Also besser spät als nie, solltet ihr ein Praktikum in England machen wollen... dann macht es im Weymouth Council, genauer gesagt in der "Tourismus und Freizeit"-Abteilung... !!!

Nun zu meiner Arbeit in dieser Woche...

Am Montag hieß es also wieder "Council". Zuerst haben wir eine Gedenkfeier anlässlich der Opfer des 1. Weltkrieges vorbereitet. Das bedeutete dann also die Fläche absperren (auch einen Teil der Straße... in Berlin würde das für wütende Autofahrer sorgen, aber nicht hier...die Gelassenheit der Menschen hier erstaunt mich immer noch), die Soundtechnik aufbauen und ausprobieren, alles für die Redner vorbereiten, sicherstellen das niemand über die Barrieren oder Tontechnik stolpert und die Gäste begrüßen.

   

Als es dann soweit war und die Gedenkfeier losging, steckte mir ein dicker Kloß im Hals und ich war mehr als froh eine Sonnenbrille zu tragen. Solche Anlässe gehen mir immer sehr nahe.... Es war sehr ergreifend zu sehen, wie liebevoll den Kriegsopfern gedacht wird. Es werden kleine Holzkreuze von Schülern einer hier ansässigen Schule gestaltet, diese werden dann in das Steinbeet zu den bereits vorhandenen Holzkreuzen gesteckt, parallel hierzu werden alle Namen der Kriegsopfer vorgelesen...mehr als 500...mein Kloß wurde immer größer ... Vertreter der Armee salutieren, hissen Fahnen und spielen Trompete. Ebenso werden Reden gehalten und ein Schweigemoment eingelegt... Diese Stunden werde ich nie vergessen..

Als die Gedenkfeier ihr Ende gefunden hatte, haben wir dann wieder die Absperrungen abgebaut, die Tontechnik abgebaut und ein letztes Mal das Steinbeet betrachtet.

 

Später habe ich dann einige Arbeiten für die anstehenden Events und Pressetermine erledigt. Unter anderem Vertragsunterlagen überarbeitet, vervielfältigt und versendet. Ebenso Parktickets, Gebotsschilder, Genehmigungsschreiben etc.

 

Dienstag hatten wir dann einen Pressetermin bzgl. des "Weymouth Carnival " und der "Fireworks" die am 20.August stattfinden. Da freue ich mich schon sehr drauf. Ist ja fast mein letzter Tag hier.. da finde ich es toll, dass ich mit so einem Fest "verabschiedet" werde (wird zwar nicht extra für mich veranstaltet...aber ihr wisst was ich meine). Nach diesem sind wir dann wieder in unser Büro zurück und haben an den Vorbereitungen der Events etc. weitergearbeitet.

 

Im Homestay-Unternehmen habe ich- ihr könnt es euch sicher denken-...Zahlungen an die Gastfamilien angewiesen, die Abreisen der Gastschüler und Schülergruppen vorbereitet, zahlreiche Dokumente vervielfältigt, gescannt, im System gesichert, weggeheftet, Feedbackbögen der Gastschüler abgeholt, eingepflegt und ausgewertet, die Homepage bearbeitet, neue Vertragsdokumente erstellt, diverse Listen mit Übersichten von benötigten Unterlagen erstellt und und und... hier hat sich wie ihr seht noch immer nicht viel verändert. Es macht aber Spaß. Nicht das der Eindruck entsteht, dass ich keine Freude an der Arbeit hier habe. Ich erlebe mehrfach am Tag Momente mit meiner Chefin in denen ich keine Luft mehr bekomme, da wir uns köstlich amüsieren.

 

Nun zum spannenden Teil...dem Wochenende...dieses hat mal wieder so einiges übertroffen...

Am Samstag hat es das Wetter wieder sehr gut mit mir gemeint und deshalb habe ich den ganzen Tag an der frischen Luft verbracht. Meine wundervolle Gastmutti hat mich zuerst mit auf einen Trödelmarkt mitgenommen...anschließend sind wir etwas bummeln gegangen und im Anschluß hat sie mich zu diesem wundervollen Auslaufbecken des Meeres gebracht. Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich das Meer liebe....es ist definitiv eines der Dinge die ich am meisten vermissen werde... seht selbst warum...

 

Abends haben wir dann gemeinsam mit ein paar Freunden unser unglaublich leckere chinesische Mahlzeit genossen, viel gelacht und einen unser vermutlich letzten gemeinsamen Abende ausgekostet... auch diese werden mir unglaublich fehlen...

 

Am Sonntag hieß es dann Abschiedsessen mit meiner Chefin und ihrer Geschäftspartnerin. Ich arbeite zwar noch ein paar Tage mit meiner Chefin, aber ihre Geschäftspartnerin werde ich wohl nicht mehr sehen und da sie mich sehr zu mögen scheinen, haben sie mich eingeladen.

Ich habe mit einem max.2 stündigen Beisammensein in einem der Restaurants oder Cafés in Weymouth gerechnet, aber da lag ich falsch...

Ich wurde gegen 12Uhr von meiner Chefin abgeholt...dann haben wir uns auf den Weg gemacht um ihre Geschäftspartnerin abzuholen...da diese noch nicht fertig war, haben wir Tee mit ihrem sympathischen Mann getrunken und er hat uns einen Einblick in seine Musik gegeben... Er ist Musiker und meiner Meinung nach durchaus talentiert... es liebe es Menschen zu sehen, die in ihrer Leidenschaft aufblühen...das ist bei ihm definitiv der Fall...

Nachdem wir dann bereit zur Abfahrt waren- wie gesagt ich dachte es würde nicht lange dauern...- sind wir ca 1,5 Stunden entlang der Küste gefahren. Allein die Fahrt war atemberaubend...meine Chefin ist extra für mich die Küstenstrecke entlang gefahren...ich konnte mich gar nicht satt sehen an dieser wundervollen Landschaft und meinem geliebten Meer...

Dann haben wir einen Zwischenstop am "Hardy's Monument" eingelegt...von hier aus hat mein einen erstklassigen Blick über Dorset...

Nachdem wir hier fast vom Wind weggetragen wurden- es war wirklich unglaublich stürmisch- haben wir unsere Fahrt Richtung dem mir noch immer unbekannten Ziel fortgesetzt... Auch hier konnte ich ein paar Bilder schießen...

Nach dieser wundervollen Fahrt erreichten wir dann das ziel unserer Reise...

WEST BAY...vielleicht könnt ihr es nicht mehr ertragen, aber ich muss es trotzdem sagen... WUNDERSCHÖN!!!!

Zuerst setzten wir uns in ein Café, das sich im Hafen befindet...sehr niedlich eingerichtet...hier bestellten wir ein meiner Meinung nach typisch englisches Essen....

Es mag jetzt nicht zum anbeißen aussehen...aber es ist wirklich lecker!!!

Nachdem wir fertig gespeißt hatten, sind wir dann zum Ende des Piers gelaufen... geschätzte Windstärke...auf einer Skala von 1-10...wenn ihr mich fragt 12...

Aber der Ausblick konnte auch durch den Sturm nicht getrübt werden...UNBEZAHLBAR!!!

Anschließend haben wir uns den Hafen angeschaut und genüsslich ein riesiges Eis verspeißt.

(Leute die gerne Kalorien zählen sollten nicht nach England kommen. Ich weiß nicht wie ich es geschafft habe hier nicht mein Gewicht zu verdoppeln...)

 

Nach einigen wundervollen Stunden hieß es dann West Bay zu verlassen...

Aber damit war meine Reise noch nicht zu Ende...

Sie machten extra ein paar weitere Umwege für mich... durch kleine Dörfer mit niedlichen Häusern...vorbei an den Subtropical Gardens... um dann am Aussichtspunkt den letzten Stop einzulegen... von hier aus hat man einen wunderbaren Blick bis nach Portland....

 

Ich kann euch sagen, dass ich überwältigt war wie viel Mühe sich die beiden gegeben haben um mit mir einen traumhaften Tag zu verbringen... Damit habe ich wirklich nicht gerechnet...

Dieses Wochenende hat mir mal wieder gezeigt, wie herzlich die Menschen hier in Weymouth sind...

 

Dies war nun woche 6...es verbleiben nur noch ein paar Tage... ich werde also mein Bestes geben diese auszukosten....

Ihr lest von mir... bis dahin!!!

Woche 5

07Aug2014

Ich weiß dieser Eintrag kommt etwas verspätet...bitte seid nachsichtig... Ich bin hier so unglaublich "busy"...

 

Ich habe zwar schon von der letzten Woche geschrieben wie unglaublich toll diese war, aber man ist ja noch steigerungsfähig!!!

 

 

Auf meiner ersten Praktikumsstelle im Homestay-Unternehmen habe ich wieder Zahlungen an die Gastfamilien angewiesen, die Ankünfte und Abreisen der Gastschüler und Schülergruppen vorbereitet, zahlreiche Dokumente vervielfältigt, gescannt, im System gesichert, weggeheftet, Feedbackbögen der Gastschüler abgeholt, eingepflegt und ausgewertet, die Homepage bearbeitet, neue Vertragsdokumente erstellt, diverse Listen mit Übersichten von benötigten Unterlagen erstellt und und und... hier hat sich wie ihr seht nicht viel verändert. Der einzige Unterschied ist, dass ich jetzt mit dem Vertrauen meiner Chefin arbeite, also quasi ohne ihre Kontrollblicke.

 

Nun zum mal wieder schönsten Teil der Woche... richtig!!! die Arbeit beim Events-Team des Council... dieses Mal stand das "RAF Beach Volleyball Classic" (1-3.August) sowie  das "Battens Charity Volleyball" (31.Juli) an... also mal wieder meine Arbeitstage am Strand verbringen.

Wir haben die komplette Fläche, welche letzte Woche erbaut wurde, umgebaut. Das hieß also wieder Barrieren und Absperrungen umstellen, die von mir erstellten Schilder aufhängen, die alten Banner abhängen und durch neue ersetzen, das Lebensmittellager auffüllen, den Erste-Hilfe-Bereich sowie die Massageecke für die Volleyballer einrichten, die Volleyballnetzte umstellen und mit dem Maßband nach den weltweit geltenden Richtlinien ausrichten, die Spielflächen mit Umrandungen ausrichten, die Bälle kontrollieren, die Schiedsrichterplätze sowie Pausenplätze der Volleyballspieler aufbauen, die Infostände und Platzierungslisten aushängen und und und... natürlich habe ich auch Zeit im Büro verbracht, aber da wir das Wichtigste schon vorab erledigt hatten war der größte Teil meiner Arbeit die Betreuung und Überwachung des Events.

Am Donnerstag Abend fand dann das "Battens Charity Volleyball" statt...und ja auch ich musste/durfte?! teilnehmen... Ich spielte natürlich für das Events-Team... dank des tagelangen Trainings,welches mir zahlreiche blaue Flecken gebracht hat, war ich sogar ganz gut. Für den Sieg hat es dann aber doch nicht gereicht... aber was hat man auch für eine Chance wenn ein süßer 10jähriger, ein etwas unbeweglicherer älterer Mann und ein Verletzter...RICHTIG....Keine guten Voraussetzungen!!!! Aber die Hauptsache war ja der Spaß am Spiel und vor allem der gute Zweck...!!!

Freitag ging dann das "RAF Beach Volleyball Classic" los...Sehr viele sehr  sehr gute Spieler aus verschiedenen Nationen kamen angereißt um ihr Können unter Beweis zu stellen und natürlich um zu gewinnen. Somit hatte ich die Chance viele dieser Spiele zu beobachten...als mir mir einem breiten Grinsen angeboten wurde gegen diese "aus Spaß" zu spielen, habe ich dankend abgelehnt...ich kann euch sagen das wäre mein Untergang gewesen!!!

 

...voller Einsatz...

...nicht immer erfolgreich...Ich musste dieses Wochenende zwar nicht arbeiten, bin aber trotzdem runter zum Strand. Hier habe ich dann die Spiele(r) weiterverfolgt, mit meinen Kollegen und den Leuten, die ich hier kennengelernt habe, die gemeinsame Zeit und mein langersehntes freies Wochenende genossen.                                                                                                                                Dieses hatte ich auch biiter nötig...am Freitag und Samstag war ich nämlich mit ein paar Leuten unterwegs um das Nachtleben in Weymouth zu erkunden... "Interessant" beschreibt es vllt ganz gut... viele betrunkene Leute, Mädels die Ihren Junggesellinnenabschied feiern, Männer die denken Sie sind der Nabel der Welt und mittendrin ich... aber keine Sorge ich hatte meine eigene Schutztruppe dabei. Sobald auch nur annähernd "Gefahr" drohte, wurde ich mit einem Schutzring umgeben... Das war wirklich zu süß... Ich denke aber auch es war ganz gut mit meinem Sicherheitstrupp unterwegs zu sein...hier rennen Gestalten rum, die ich selbst in Berlin noch nicht gesehen habe!!!!Mehr möchte ich hier dazu nicht sagen...SCHOCKIEREND!!!

 Ich hatte jedenfalls 2 tolle Abende mit hohem Unterhaltungsfaktor!

 

 

Nun bin ich  gespannt, ob diese Woche noch steigerungsfähig ist... es wird schwer, aber ich gebe mein Bestes!!!

 

Ihr hört von mir...viel Zeit bleibt mir hier zwar nicht mehr, aber ich versuche noch so viel wie möglich mitzunehmen!!!

 

Bis dahin....

Woche 4

28Juli2014

Zuerst ein kleiner Nachtrag zum Wochenende...

Durch glückliche Umstände habe ich einige Tage vor dem besagten Wochenende eine E-Mail von einer Schülerin meiner Berufsschule in Deutschland erhalten...Janina!

Sie befindet sich momentan auch in Deutschland und ist wie ich eine der glücklichen Schüler, die sich in Weile im Ausland aufhalten dürfen.

Wir verabredeten uns also um am Sonntag gemeinsam ein verspätetes Frühstück zu genießen. Ich schlug ein Kaffee am Strand vor, dass nach den Erzählungen meiner Chefin super sein soll. Was sie mir leider vergessen hatte zu sagen...Dort gibt es nur Frühstück bis 11 oder halb 12... da wir leider 10 min nach besagter Uhrzeit bestellen wollten und das anscheinend, im Gegensatz zum sonst sehr lockeren Lebensstil hier, ein Ding der Unmöglichkeit ist, fiel das Frühstück für Janina aus... An dieser Stelle nochmal ein großes "TUT MIR LEID"!!!

Ich bestellte dann Pancakes, die auch auf der Frühstückskarte waren...warum das nun möglich war weiß ich auch nicht... Zumindest waren diese super lecker und in Kombination mit einem Latte (so hieß dieser Kaffe zumindest) ein super Start in den Tag.

Hier sind sie...

Danach liefen wir dann den kompletten Strand entlang zurück zum Ausgangspunkt. Wovon uns auch die fiesen Steinchen nicht abbringen konnten...

Anschließend gab es zur Belohnung ein Eis von superglücklichen Kühen. Seit diesem besagten Eis frage ich jetzt immer bevor ich etwas bestelle nach dem Preis...dieses Eis kostete uns nämlich jeweils unglaubliche £1,60.... Es war zwar sehr lecker, aber das ist es mir dann doch nicht Wert. Ab jetzt gibt es dann nur noch Eis von glücklichen Kühen.

Natürlich waren auch bei diesem Essen meine "Freunde" nicht weit entfernt...richtig ...meine geliebten Seemöwen.... Diese werde ich definitiv nicht vermissen!!! Aber Janina hielt sie gekonnt mit ihrer Wasserflasche fern...auch hier nochmal "Vielen Dank dafür".

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Nun zur Woche 4...

...bis jetzt meine absolute Lieblingswoche...

Montag, Dienstag und Mittwoch verbrachte ich wieder zusammen mit meiner Chefin vom privaten Unternehmnen. Hier hieß es wieder den Posteingang, also meist die benötigten Dokumente der Gastfamilien, bearbeiten, neue Dokumente in Word und Excel erstellen um die Besichtigungen der Familien einfacher zu gestalten, Feedbackbögen einpflegen und auswerten, die Bestandslisten überarbeiten, die Ankünfte der Schülergruppen vorbereiten und und und. Ihr seht, mir wird nie langweilig.

 

Nun zum wohl besten Teil dieser Woche...

Donnerstag hieß es wieder auf zu Praktikumsplatz Nummer 2...und diese Woche war mein Arbeitsplatz ...ihr dürft gerne raten........richtig...der Strand.

Wenn ihr euch jetzt fragt, "was macht Jasmin denn bitte dort?!"...ich arbeite und das ist wohl der schönste Arbeitsplatz, den man sich wünschen kann. Dieses Wochenende standen nämlich Strandspiele für jedermann an. Das hieß für mich Donnerstag und Freitag den Aufbau der Sitzplatztribünen sowie den Aufbau des riesen Zeltes für diverse Spiele wie Tischtennis und Ringwerfen aber auch die Tontechnik,die Infostände und das Materiallager zu überwachen, Barrieren aufstellen (die leider am falschen Platz abgeladen wurden), Banner aufhängen, Tische und Stühle reintragen und aufbauen, die Küche einrichten (Wasser-&Lebensmittellager für alle Helfer bzw. Angestellten), Volleyballnetze aufbauen sowie das Fußball-&Footballfeld, die Kajaks und Paddleboards für die Wassersportarten einlagern, mit meinem Chef und anderen Mitarbeitern Rücksprache bzgl. des anstehenden Wochenendes halten und nach diesen 2 Tagen völlig fertig aber glücklich nach hause zu fahren. (Ich habe jetzt mit Sicherheit ein paar Dinge vergessen...die Hitze an diesen 2Tagen war für mein Gedächtnis vermutlich nicht förderlich).

 

Am Samstag und Sonntag startete ich dann überaus motiviert in den Tag. Wir führten die letzten notwendigen Vorbereitungen aus und dann viel um 10 Uhr der Startschuss. Da der Strand in Weymouth mehr als gut besucht ist, kamen zahlreiche Eltern mit ihren Kindern, Jugendliche mit ihren Freunden aber auch Vertreter der älterne Generation, verbrachten ihr Wochenende mit uns und probierten alle angebotenen Aktivitäten aus.

Auch ich kam in den Genuss.... Ich probierte mich im Paddleboarding sowie Kajaking...das Stehen auf diesen Dingern gelang mir auch ganz gut, aber sobald ich versuchte mich zu bewegen beschloss das Paddleboard mich abzuschmeißen und seinen Weg ohne mich fortzusetzen, was zur Folge hatte, dass ich in den Genuss zahlreicher Erfrischungen kam, die auch meine Haare nicht verschonten, was meinen Chef überaus belustigte, da er weiß wie sehr ich es hasse wie ein begossener Pudel rumzulaufen.... Auch im Kajak wurde ich nicht vom Wasser verschont. Was meint ihr was passiert, wenn 2 Unerfahrene versuchen Kajak zu fahren?....Richtig das Kajak läuft voller Wasser. Für uns sah es aus wie ein Zweisitzer...also setzten wir uns wie alle anderen hinein...nur blöd wenn alle anderen einen Zweisitzer haben und wir einen für 3...Resultat--> die Front ist überladen...und das Wasser schießt nur so hinein....danach beschloss ich dann es beim schwimmen zu belassen. Da weiß man vorher worauf amn sich einlässt.

 

Im Volleyball fand ich dann mehr Erfolg. Was nun dazu führte, dass ich diese Woche beim Wettkampf mitspielen darf/ muss...ich bin mir nicht sicher was das werden soll...aber sie haben es nicht anders gewollt...hatten ja genug Zeit mich zu begutachten....

 

Am Ende beider Tage hieß es dann alle Spielflächen zu säubern, die Spielflächen außerhalb der Barrieren abzubauen, in den Zelten alles in Ordnung zu bringen und todmüde nach Hause zu fahren.

 

 

Die (wenige) Freizeit die ich diese Woche hatte, habe ich mit meiner Gastmutter sowie ihrer Familie verbracht. Zudem habe ich mich mit Janina getroffen und am Strand entspannt.

 

Eine rundum gelungene Woche wenn ihr mich fragt...

 

 

 

Woche 3

20Juli2014

Nun ist auch die 3.Woche vergangen.

Meiner Meinung nach vergeht die Zeit hier doppelt so schnell wie daheim.

Das wird wohl daran liegen, dass alles neu ist und man jeden Tag etwas anderes erlebt.

 

Meine Arbeitswoche war dieses Mal anders als die letzten. Zum einen weil ich dieses Mal Montag, Dienstag und Freitag im privaten Unternehmen gearbeitet habe und somt Mittwoch und Donnerstag im Council und zum anderen weil ich diesen Sonntag auch für das private Unternehmen gearbeitet habe.

 

Ich habe Mo,Die und Fr wieder im Büro verbracht, hier die Ankünfte der Sprachschüler vorbereitet, den alltäglich anfallenden Posteingang bearbeitet, E-Mails an die Gastfamilen versandt, Feedbackbögen ausgewertet, unsere Partnerschule besucht und, und, und.

Ihr seht es gibt Dinge die jede Woche anfallen und Dinge die neu hinzukommen. Da ich so viel zu tun habe, lerne ich teilweise neues dazu oder kann meine Kenntnisse und Verbesserungsvorschläge weitergeben.

Sonntag hieß es nun das erste Mal - an die Arbeit!

Da die meisten Schülergruppen an Sonntagen anreisen wird es auch nicht mein letzter Sonntag gewesen sein. Aber es hat wirklich Spaß gemacht. Man kommt mit den Gastfamilien ins Gespräch, tauscht sich mit Ihnen über die Schüler aus die sie hatten und die die sie bekommen werden und auch über allgemeine Dinge. Also auch hier wieder eine super Möglichkeit meine Englischkenntnisse weiter auszubauen.

Heute kamen insgesamt 3 Gruppen an. Zwei kleine und eine riesige Gruppe (ca. 60 Schüler). Da ist eine gute Vorbereitung alles!!! Zum Glück wurde zuvor alles gut von uns durchdacht.

So viel zu meiner ersten Praktikumsstelle in dieser Woche.

 

 

Meine zweite war diese Woche auch anders als die vergangenen Wochen.

Mittwoch fand ein Beach Festival für Kinder mit Behinderungen statt. Eine supertolle Sache!!!

Hier habe ich beim Aufbau mitgeholfen, diverse Sportutensilien mit vorbereitet, die verschiedenen Stationen mit eingerichtet etc. .

Unter anderem gehörte es auch zu meinen Aufgaben mit den Kindern die verschiedenen Stationen zu durchlaufen. Was meines Erachtens nach der schönste Teil des Tages war. Es hat mir viel Freude bereitet mit diesen Kindern diesen Tag zu erleben.

Zum Schluss stand dann nur noch der Abbau der Stände und das einsammeln der Utensilien an. Ein wunderschöner Arbeitstag.

 

Donnerstag war ich dann erst im Büro und erledigte die üblichen Aufgaben. Das heißt ich erstellte Dokumente in Word, postete Events auf FB und Twitter, schrieb Rechnungsbelege, kopierte diverse Verträge und Informationmaterialien, erstellte Parktickets etc. . Vormittags fuhren wir dann zur Eröffnungsfeier des Besucherzentrums auf Portland (Infostätte für Touristen). Hier wurden mir zahlreiche Leute vorgestellt, wir haben Fotos gemacht und den Council auf der Eröffnungsfeier vertreten. Im Anschluss fuhren wir dann wieder zurück ins Büro und ich setzte meine oben aufgeführte Arbeit fort.

 

Ihr seht ich hatte eine schöne Arbeitswoche, die mir neue Seiten meiner Arbeit hier aufgezeigt hat.

Ich hoffe die nächsten Wochen werden genauso abwechslungsreich und interessant.

 

 

 

Meine Freizeit habe ich diese Woche größtenteils am Strand verbracht. Bei dem tollen Wetter momentan kann man gar nicht anders.

Details hierzu folgen .

 

Bis dahin...!

 

 

Woche 2

13Juli2014

So ihr Lieben...

Nun bin ich schon 2 Wochen hier und kann noch immer nur Gutes berichten.

Meine 2.Arbeitswoche verlief noch besser als die Erste.

In dem privaten Unterkunftvermittlungsunternehmen habe ich neue Aufgaben erledigt, weitere mögliche Gastfamilien besichtigt, an Geschäftsterminen teilgenommen und viel Spaß dabei gehabt. Das Gute an dieser Praktikumsstelle ist, dass man immer wieder neue Menschen kennenlernt, die alle unterschiedlich sind. Man muss nicht nur im Büro sitzen, sondern kann auch dank der Außentermine außerhalb des Büros seine Arbeitszeit verbringen.

In meiner zweiten Praktikumsstelle ist es noch genialer. Hier erledige ich zwar auch diverse Büroarbeiten, aber hierbei dreht es sich um die Events die hier in Weymouth stattfinden. Es ist einfach genial dazu etwas beizutragen und dann die Resultate auf den Events zu sehen. Ich habe auch hier die Gelegenheit einen großen Teil meiner Arbeit draußen zu verbringen. Das ist einfach traumhaft.

Auf der Arbeit lief also auch in der 2.Arbeitswoche alles bestens.

 

Meine Freizeit in der 2.Woche habe ich auch ausgiebig genutzt.

Ich habe viel Zeit am Strand verbracht, sowohl allein als auch mit meiner Gastmutter oder Kollegen. Der Strand hier ist so riesig, dass man jedes Mal an eine andere Stelle gehen kann und somit immer wieder einen neuen Teil zu sehen bekommt.

  Strand in Weymouth (etwas abgelegener) Strand in Weymouth (etwas abgelegener)

Ich war natürlich auch in der Stadt unterwegs, habe in den ganzen Läden rumgestöbert, Pakete versandt, zahlreiche Kaffees getrunken und dadurch meine Lieblings-Kaffee gefunden. Der schmeckt hier nämlich nicht überall.

 

In der Woche habe ich dann entschieden Samstag nach Portland zu fahren und dort etwas Zeit zu verbringen.

Das hieß dann für mich früh aufstehen, noch mal schauen ob ich alles was ich benötige dabei habe und auf ging es mit dem Bus ins Stadtzentrum von Weymouth, von wo aus mein Trip nach Weymouth um 9.30Uhr starten sollte.

Da ich mal wieder viel zu früh im Stadtzentrum ankam, hatte ich noch genügend Zeit um mich an den Strand zu setzen und das Wetter zu genießen. Wenn man hier so alleine unterwegs ist, wird man immer wieder vom diversen Leuten angesprochen und so auch an diesem Morgen. Ich unterhielt mich diesmal mit einer jungen Engländerin, die hier in Weymouth ihre Woche verbracht hatte und mir zahlreiche Tipps gab, was ich noch unbedingt sehen muss. Sie hat mir auch gleich ihre Fotos gezeigt... echt immer wieder krass, wie offen die Menschen hier sind.

Halb 10 kam dann der Bus angefahren und was soll ich sagen, ich hatte mal wieder mehr als Glück... Es war so ein Bus mit offenem Dach und das ist bei diesem Wetter und einer 45minütigen Fahrt mehr als super. Ich konnte dadurch zahlreiche Fotos während der Fahrt schießen und zugleich die Sonne und den Fahrtwind genießen. PERFEKT!!!

Mein Bus nach Potland

Nach ca. 45 Minuten erreichten wir unser Ziel...Portland Bill. Es war einfach traumhaft. Ich denke ich lasse die Bilder sprechen...

Ich habe gefühlte 200 Bilder... aber das würde den Rahmen hier sprengen.

Ich kann eu h nur empfehlen hier hinzufahren sofern ihr die Gelegnheit habt. Es ist nicht teuer, man hat eine super Aussicht und leckeres Essen gibt es hier auch. Ich kann euch das Krabbensandwich empfehlen.

Krabbensandwich

!!!Aber bestellt hier bloß keinen Kaffee oder iwas was mit Kaffee zu tun hat. Lecker ist der definitiv nicht!!!

Noch eine Sache, benutzt bloß Sonnencreme wenn ihr hier herkommen solltet!!!! Nach 2 Stunden sah ich aus wie ein Krebs.

 

Nach 2 wundervollen Stunden am Portland Bill bin ich dann wieder mit dem Bus zurück in die Satdtmitte von Weymouth.

Hier wollte ich noch ein paar gemütliche Stunden auf dem Seafood Festival verbringen. Das mit dem gemütlich war aber nicht möglich.

SEAFOOD FESTIVAL

 

Es war alles voller gutriechender und leckeraussehender Ess-& Trinkbuden die schön hergerichtet waren, aber leider waren da gefühlte 1.000.000 anderer Leute, die die gleiche Idee hatten und somit habe ich mich hier nur ca 2 Stunden aufgehalten und habe dann langsam die Heimreise angetreten. Ich war eh schon viel zu lange unterwegs

 

Heute (Sonntag) bin ich dann mit meiner Gastmutter und ihrer Freundin auf verschiedene Flohmärkte gegangen. Hiervon habe ich aber keine Bilder...es ist nämlich genau wie in Deutschland auf Flohmärkten..

 

Danach gab es noch ein typisch englisches Frühstück (LECKER!!!).

Mal schauen was der Rest des Tages so bringt.

Ich hoffe natürlich das Deutschland heute das Ding rockt!!!

 

Ich berichte nächste Woche wieder...bis dahin!!!

 

 

Woche 1

05Juli2014

Die erste Woche ist nun vergangen und somit verbleiben noch 7 weitere Wochen.

Ich habe bis jetzt nur Positives erlebt.

Das Wetter hier war bis gestern wundervoll. Dann kam der Regen, aber jetzt wird es langsam wieder annehmbar.

Montag, Dienstag und Mittwoch habe ich in meiner ersten Praktikumsstelle verbracht. Hier arbeite ich bei einer kleinen Firma, die Unterkünfte für Schüler, Studenten, Praktikanten etc. vermittelt. Diese Arbeit ist nicht mit meiner in Deutschland zu vergleichen. Alleine schon weil dies ein privates Unternehmen ist. Alles ist kleiner, vor allem mein Büro und die Mitarbeiteranzahl. Hier habe ich bis jetzt Ordner für Neukunden auf dem PC erstellt, Bankdaten erfasst, Dokumente hierfür eingescannt und weggeheftet, Unterlagen und Material für die Ankünfte der Studenten vorbereitet, E-Mails an die Familien versandt (mit Infos über ihre Studenten), andere Dokumente vervielfältigt und neue Gastfamilien besucht um ihr Haus zu besichtigen und die notwendigen Unterlagen zu erhalten. Hierzu muss ich sagen, dass das Besichtigen der neuen Familien und die Ankunft der Studenten den meisten Spaß bringt.

 

Donnerstag und Freitag habe ich dann in meiner zweiten Praktikumsstelle verbracht. Hier arbeite ich in der Tourismusabteilung. Das ist echt cool, weil man hier die ganzen Events plant. So weiß ich immer was am Wochenende so los ist. Meine Kollegin hier ist super nett. Ich habe Posts zu den anstehenden Veranstaltungen auf Facebook und Twitter erstellt, Materialien für diese erstellt und Vervielfältigt, den Veranstaltungsort besichtigt und andere Kollegen kennengelernt.

 

Wenn ich eins sagen kann, dann das hier anscheinend ausschließlich gutgelaunte Leute leben, die ihr Leben hier lieben, total offen gegenüber Fremden sind und sich super gerne mit einem unterhalten. Ich denke das liegt vor allem daran, dass alles in Weymouth so schön ist.

Der riesige Strand Ein Teil des Hafens  Jubilee Clock an der Strandpromenade Felder in der Nähe meines Zuhauses Blick von den Feldern in Richtung Meer

 

Was mein Leben hier außerhalb der Arbeit betrifft, kann ich mich auch nicht beklagen. Ich habe die beste Gastmutter von allen. Sie ist so unglaublich cool und lieb. Ihre Familie und Freunde sind super freundlich und lustig. Ich kann mit zu Partys oder Abendessen und werde behandelt als wäre ich schon immer Teil von Ihnen.

Freitag war ich im Stadtzentrum, was mit dem Bus hier gut zu erreichen ist. Da es hier so viele Shops gibt, ist es wirklich nicht einfach sein Geld nicht gleich komplett auszugeben.

Die Strandpromenade hier ist wunderschön und endlos lang. Es lohnt sich wirklich hier Zeit zu verbringen und etwas abzuschalten. Solltet ihr mal die Gelegenheit haben hier zu sein, dann esst nichts in der Gegenwart von Möwen. Sie sind unglaublich gefräßig und frech. Diese Erfahrung habe ich Freitag machen dürfen. 

Da sind die frechen Dinger

Da ich auf Arbeit und Privat mit vielen Leuten zusammen bin, wird mein Englisch immer besser. Es ist wirklich unvorstellbar, aber ich habe seit teilweise wirklich Probleme deutsch zu reden, zu schreiben und zu denken. Deshalb ist es schon so manches Mal passiert, dass ich englisch mit meinen Freunden in Deutschland gesprochen bzw. geschrieben habe und sie mich dann erinnern mussten, dass ich nicht englisch mit Ihnen rede soll.

 

Nach all diesen positiven Dingen bin ich gespannt wie die nächste Woche wird. Ich werde es euch wissen lassen...

 

 

 

 

 

Tag der Ankunft

29Juni2014

So ihr Lieben,

den ersten Tag habe ich erfolgreich überstanden.

Der Abschied von meinen Liebsten war nicht einfach.

Aber wenn man dann auf den Flieger wartet, steigt die Aufregung und der Abschiedsschmerz ist erstmal vergessen.

Einige meiner Freunde wissen vielleicht wie ungern ich fliege. Das liegt zum einen daran das man gefühlte 1.000.000... km in der Luft schwebt und zum anderen daran, dass ich es nur schwer ertragen kann die Flügel wackeln zu sehen. Nun ratet mal wo ich saß...Richtig!!! Ich saß direkt an dem Fenster, von wo aus man die Flügel wunderbar wackeln sehen konnte. Das nenne ich doch mal Glück.

Nach diesem Flug kann ich sagen, dass ich nun meine Antisympathie bezüglich des Fliegens überwunden habe.

Die Passkontrolle und Gepäckausgabe lief problemlos. Also musste ich nur noch mein Coachticket kaufen und den richtigen Abfahrtspunkt finden, was durch das nette Flughafenpersonal einfach war.

Als erstes fuhr ich mit den Coach bis nach Bournemouth und stieg dann dort um in den Coach nach Weymouth. Während der Fahrt kann man sich die wunderschöne Landschaft anschauen, wenn man nicht so müde ist wie ich es war.

Als ich mit dem Coach in Weymouth ankam, nahm mich meine Chefin mit ihrem Hund in Empfang und brachte mich zu meiner fantastischen Gastmutter .

Ich bin mir sicher, dass ich die liebevollste Gastmutter von allen habe.

Sie hat sich sofort um mich gekümmert, mir ihr schönes Haus sowie den Garten gezeigt und mir ihren Hund vorgestellt, der auch super süß ist.

Wir haben uns die ganze Zeit unterhalten und abends habe ich dann ihre leckere Bolognese essen dürfen.

Kurzum kann ich sagen, mein erster Tag hier in Weymouth hätte nicht besser laufen können.

Ich bin nur gespannt wie schnell sich mein Englisch verbessern wird. Ich verstehe nahezu alles und kann mich auch ganz gut unterhalten, aber mit dem Schulenglisch ist es nicht zu vergleichen. Wir werden sehen.

Am Montag beginnt mein erster Arbeitstag. Ich werde dann schreiben was ich hier so Neues erlebt habe.

Bis dann.

 

 

 

 

 

 

 

Bald geht es los

27Juni2014

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.